Psychisch Erkrankte beim Gutachter

Auf Grund der seit Jahren anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Entwicklung geraten viele Menschen zunehmend unter Druck. Immer weniger können der wachsenden Anforderung und existenziellen Unsicherheit stand halten. Die Folgen sind psychosomatische (Herzinfarkt, Schmerz, Magengeschwür, Migräne usw..) und psychische Erkrankungen (Depression, Angst, Anpassungsstörungen usw..).




Meistens können diese Erkrankungen erfolgreich behandelt bzw. auch geheilt werden. Mit zunehmendem Alter und bei komplexem sozialem Konfliktfeld mit oft aussichtsloser Perspektive kommt es trotz intensiver Behandlung zu einer dauerhaften Festigung (Chronifizierung) der Beschwerden.

Infolge ungesunder Lebensführung, Stress und Veranlagung setzt der Abbauprozess des Gehirns frühzeitig ein. Die ersten Zeichen einer demenziellen Entwicklung sind Leistungsabfall und mangelnde Belastbarkeit - die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit ist oft sehr schwer bis unmöglich.

Dies spiegelt sich auch daran, dass mittlerweile ein Drittel aller Anträge auf Erwerbsminderungsrente wegen psychosomatischen / psychiatrischen Erkrankungen gestellt werden, wodurch auch die Rentenversicherung unter Druck gerät. Früher oder später werden die Antragsteller mit einem Gutachter der Rentenversicherung konfrontiert. Dieser kommt wiederholt zu dem Ergebnis, dass der Versicherte eben noch leichte Arbeiten ohne Stress über 3 Stunden tgl. verrichten kann!!

Dass solche Arbeitsplätze nicht existieren, weiß jeder – ist aber „nicht mehr das Problem der Rentenversicherung sondern des Arbeitsmarktes“.
Der Rentenantrag wird abgelehnt; es droht Existenzverlust.

Nun stellt sich die Frage:
Wie geht es weiter?


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